Newsletter Ausgabe 05 / Sommer 2017


 

Wir stellen vor: Gudrun König, Bereichsleiterin 

Unsere Kita Wiesenstraße

Neues Kitajahr mit neuen Fachkräften

Wir gratulieren herzlich

Medientipp: Luna und der Katzenbär

 


 

Liebe Eltern, liebe Mitarbeiter/-innen

herzlich willkommen zum neuen Kitajahr, das besonders für alle kleinen Neuankömmlinge den Start in eine neue Lebensphase bedeutet. Wir freuen uns auch auf die Zusammenarbeit mit unseren neuen Kollegen/innen, die wir dank einer intensiven Personalakquise gewinnen konnten, über die wir Sie in diesem Vielfalter informieren. Da auch wir den Erziehermangel in der alltäglichen Arbeit zu spüren bekommen, möchten wir uns ganz herzlich bedanken: Bei allen Kitakindern für ihre Geduld, bei unseren engagierten Mitarbeiter/innen, die auch personell ausgedünnt eine hervorragende Arbeit geleistet haben und auch bei den Eltern für ihre Kooperationsbereitschaft und ihr Verständnis. Ich wünsche allen einen guten Start und viel Freude beim Lesen! Gudrun König, Bereichsleiterin Orte für Kinder

 


Wir stellen vor: Gudrun König, Bereichsleiterin 

Gudrun König ist bei Orte für Kinder seit 2004 als Bereichsleiterin für 24 Kitas tätig. Als ausgebildete Erzieherin und Diplom Sozialpädagogin begann sie ihre Tätigkeit beim Träger 1989 als Kitaleiterin. Ausbildungen zur internen und externen Evaluatorin runden das Berufsbild ab. Im engen Schulterschluss mit der Geschäftsführung, dem Qualitätsmanagement, der pädagogischen Fachberaterin und allen weiteren Verantwortlichen in der Geschäftsstelle  sorgt sie für die Umsetzung des Bildungs- und Betreuungsauftrages in den Kitas, steuert die pädagogischen und administrativen Prozesse und ist für die Personalführung auf der Leitungsebene verantwortlich. 

 


Unsere Kita Wiesenstraße

Das Gebäude der Kita Wiesenstraße in Mitte hat eine bewegte Geschichte. Vor fast 70 Jahren gebaut, diente das Gebäude anfangs als Lazarett, später lebten hier Kriegsflüchtlinge und schließlich wurde daraus die Kita Wiesenstraße. Seit 2002 leitet Angela Oertel das Haus, die mit ihrem Team 120 Kinder im Alter von einem Jahr bis zum Schuleintritt nach dem Berliner Bildungsprogramm und trägereigenen Standards betreut. Zum gut ausgebildeten Team gehören u.a. Facherzieher für Psychomotorik, Medienpädagogik, frühkindliche Entwicklung, Sprachentwicklung und Integration.

 

Frau Oertel, einer Ihrer Schwerpunkte ist die Sprachförderung. Wie viele Kinder haben einen Migrationshintergrund?

Das sind 86 Prozent unserer Kinder, die aus 25 verschiedenen Ländern kommen, was eine besondere Herausforderung für das gesamte Team ist. Wir kooperieren mit dem Sprachförderzentrum in Mitte, von dort kommt jede Woche eine Sprachberaterin zu uns. Derzeit sind wir dabei das neue Sprachlerntagebuch einzuführen. Dabei unterstützt sie uns und nimmt auch auf Wunsch an Elterngesprächen teil. Seit kurzem ändert sich die Kiezstruktur, da viele Künstler wegen der vergleichsweise günstigen Mieten die Gegend rund um die Gerichtsstraße für sich entdeckt haben. Dadurch kommen auch wieder mehr Kinder zu uns, in deren Familien zuhause bereits deutsch gesprochen wird.

 

Wie bereiten Sie die Kinder auf den Übergang zur Schule vor?

Mit zwei Schulen in direkter Nachbarschaft haben wir einen Kooperationsvertrag. Unsere Vorschulkinder gehen zu Kennenlerntagen, besuchen Sommerfeste oder Theateraufführungen. Die Erzieher aus dem Hortbereich hospitieren bei uns und lernen die Kinder schon kennen, bevor sie in die Schule kommen. Wenn wir sehen, wie selbstbewusst sie dann in die neue Lebensphase starten, sind wir richtig stolz.

 

Was hat sich mit dem Anspruch auf einen Kitaplatz seit 2013 verändert?

Die Anmeldezahlen sind hochgeschnellt, da viele Eltern aus der Nachbarschaft ihre Kinder inzwischen nicht erst mit drei Jahren, sondern früher in die Kita geben. Das wirkt sich auf die Sprachkompetenz aus, denn je eher die Kinder kommen, desto besser lernen sie deutsch. Es macht Freude zu sehen, wie dankbar die Kinder sind und sich auch über kleine Dinge freuen können. Wir haben viele Eltern aus unserem Kiez, die bereits ein oder mehrere ihrer Kinder bei uns hatten. Dadurch hat sich ein gutes Vertrauensverhältnis entwickelt.

 


Neues Kitajahr mit neuen Fachkräften

Trotz der angespannten Fachkräftesituation in Berlin ist

es Orte für Kinder gelungen, qualifizierte Mitarbeiterinnen

für das bevorstehende Kitajahr zu gewinnen.

Laut einer aktuellen Studie der Bertelsmann-Stiftung von 2016, die eigene Empfehlungen beim Personalschlüssel zugrunde legt, fehlen in Berlin mehr als 3000 Vollzeitstellen bei der Betreuung von Kindern ab drei Jahren. Im Krippenbereich ist der Bedarf von ungefähr 8300 Vollzeitstellen noch höher.

 

Um Fachkräfte zu gewinnen und zu halten, bietet Orte für Kinder seinen Mitarbeiter/innen einen unbefristeten Arbeitsvertrag, ein sehr gutes Einstiegsgehalt, Zulagen für Facherzieher und Mentoren sowie kostenlose Fortbildungen. Hinzu kommen überschaubare Einrichtungen mit familiärem Flair und geschulten Leitungskräften, die ihre Teams und die besonderen Stärken und Kompetenzen der einzelnen Mitarbeiter/innen im Blick haben. »Motivierte Fachkräfte brauchen eine gute Teamatmosphäre, in der die Arbeit Freude bereitet«, weiß Bereichsleiterin Gudrun König. Mit einer umfänglichen Personalakquise mittels Imagefilm auf der Homepage, differenzierten Stellenausschreibungen, regelmäßiger Präsenz auf Trägermessen in Fachschulen und bei Infotagen konnte Orte für Kinder offenbar als attraktiver Arbeitgeber überzeugen.

 

Wichtig ist der enge Kontakt zu den Fachschulen, von denen viele Praktikanten erste Berufserfahrungen bei Orte für Kinder sammeln. Von der intensiven Betreuung und Anleitung durch Mentoren während der Ausbildung profitieren beide Seiten. Seit September 2015 begleitet Erzieherin und Mentorin Maria Bartal den ehemaligen Praktikanten Nicholas Wenzel während seiner berufsbegleitenden Ausbildung in der Kita Ackerstraße. Zu ihren Aufgaben gehören die Ausbildungsplanung, wöchentliche Reflexionsgespräche, den Kontakt zur Schule zu halten sowie die Begleitung und Überprüfung der praktischen Umsetzung der Lehrinhalte. »Wir reden viel miteinander. Das ist wichtig, um Tipps zu geben, fachlich zu beraten und Mut zu machen.«

 

Ihr hohes fachliches Wissen hält die 55-Jährige durch Weiterbildungen auf dem neuesten Stand, wofür sie vom Träger freigestellt wird. Die gebürtige Ungarin war im ersten Beruf Krankenschwester und erlernte vor 18 Jahren gleichfalls
berufsbegleitend den Erzieherberuf. Was eine Mentorin ausmacht, erfuhr sie während einer zweitägigen Weiterbildung. Anfangs fiel es Maria Bartal schwer, konstruktiv Kritik zu äußern, um dem Studierenden zu zeigen, wie er aus seinen Fehlern lernen kann. »Auch ich lerne immer wieder Neues dazu. Es ist  schön zu sehen, wie selbstsicher und kompetent Nicholas jetzt mit den Kindern umgeht.« Gerade war ein besonderes Event in der Kita: Zoobesuch mit Übernachtung. Das war ein toller Erfolg, weil alle Kinder über Nacht geblieben sind.


 

Wir gratulieren herzlich

Mit jeweils einem Sommerfest für Kinder, Familien und Erzieher haben die Kita Sausewind ihr 60-Jähriges und die Kita Kunterbunt ihr 30-Jähriges Kitajubiläum gefeiert.

 


 

Medientipp: Luna und der Katzenbär

Im vierten Band der »Luna und der Katzenbär« Reihe geht Luna das erste Mal in den Kindergarten. Wie aufregend! Ihr Katzenbär Karlo dagegen ist alles andere als begeistert. Wer soll denn mit ihm spielen, wenn Luna weg ist? Und wird sie überhaupt noch mit ihm spielen wollen, sobald sie im Kindergarten neue Freunde gefunden hat? Also nimmt Luna ihn getarnt als Kuscheltier mit in den Kindergarten. Aber er ist eifersüchtig auf ihre neue Freundin Carola und beschließt, Luna nicht mehr in den Kindergarten zu begleiten. Die Vorlesegeschichte für Kinder ab fünf Jahren spricht Themen an, die jedes Kitakind kennt: Freundschaften schließen, Eifersucht, das liebste Spielzeug. Die Geschichte wird in Dialogform erzählt, ergänzt durch Illustrationen in zarten Pastellfarben. »Luna und der Katzenbär gehen in den Kindergarten« Udo Weigelt, cbj Verlag, ab 5 Jahren, empfohlen von Sigrid Petto


 

Herausgeber: Orte für Kinder GmbH, Geschäftsführer: Karsten Tamm, Michael Sadowski, Christian Hubert, Kopernikusstraße 23, 10245 Berlin, Telefon: 347 476 166, www.ortefuerkinder.de, Redaktion / Text: Anja Karrasch, Christoph Ziegler, redaktion@ortefuerkinder.de, Fotografie: Christoph Eckelt, Gestaltung: Bildmitte, Berlin 07/2017

 


 

 

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